Naturnahe Ernährung


Autorin: Kathi







Die naturnahe Ernährung ist die artgerechteste Ernährung und sollte immer nach Möglichkeit vorgezogen werden. Allerdings ist sie auch sehr anspruchsvoll.

Die Kaninchen werden wie in der Natur ernährt. Das heißt, viele verschiedene Pflanzen, Kräuter und Gräser, sowie Wurzeln und Blätter werden angeboten und gehen nie aus. Wie bei der Ad libitum-Ernährung steht es ihnen zur freien Verfügung und können es bestenfalls selber pflücken (Freilandhaltung). Die Reize der Kaninchen werden ganz natürlich angeregt.

Wie in der Natur wird im Frühling und Sommer artenreiche und junge Wiesenpflanzen, Kräutern, Keimfutter und Blätter angeboten. Heu wird in dieser Zeit eher selten genommen, aber trotzdem angeboten. Im Herbst und Winter werden weiterhin verschiedene Wiesenpflanzen und Blätter verfüttert (soweit unter dem Schnee zu finden). Zusätzlich aber noch Laub, Stroh, Obst, Wurzel, Samen und Getreide in Ähren. Für Wohnungskaninchen gestaltet sich diese Ernährung eher schwierig.

Heu, Zweige und Trinkwasser werden immer zusätzlich unbegrenzt gereicht.

Diese Ernährung raten wir eher fortgeschrittenen Kaninchenhaltern, schon allein, weil man gute Kenntnisse über Wiesenpflanzen braucht.



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