Gemüse- und Obstliste


Autorin: Kathi





Zunächst findest du die Gemüse- und Obstsorten, die verfüttert werden können. Weiter unten eine Auflistung vom Frischfuttersorten, die unverträglich bis giftig sind. Bitte denke bei jeder neuen Frischfuttersorte an eine langsame Angewöhnung. Mehr lesen... Obwohl die folgenden Angaben aus Fachzeitschriften, Informationen von anderen Organisationen und aus eigenen Erfahrungen stammen, können wir keine Gewähr für eine Allgemeingültigkeit geben.

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Frischfutter
Informationen
Ananas
Ananas wirkt verdauungsfördernd und hilft verschluckte Haare aufzulösen (z. B. beim Fellwechsel). Sie sollte in kleinen Mengen und ohne Schale verfüttert werden.
Apfel
Äpfel regulieren die Verdauung und beugen Darmproblemen vor. Gerieben helfen sie bei Durchfallerkrankungen. Äpfel können täglich auch mit Schale angeboten werden.
Artischocke
Artischocken können angeboten werden, werden aber von den meisten Kaninchen eher ungern gefressen.
Aubergine
Aubergine nur ganz reif und ohne Grün verfüttern.
Banane
Bananen werden gerne genommen, sind aber kleine Dickmacher und können bei großen Mengen zu Verstopfungen führen. Daher sollten sie nur als Leckerchen und geschält angeboten werden.
Birne
Birne wirkt entwässernd und ist mild (wenig Fruchtsäure). Sie wird gerne genommen, ist süß, kann aber in Verbindung mit viel Wasser zu Durchfall führen. Daher sollte sie nicht in all zu großen Mengen gereicht werden.
Blattspinat
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Blumenkohl
Hilfreich bei Magenverstimmungen und Krämpfen. Auch die Blätter werden gerne genommen.
Bohnenkraut
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Borokkoli
Brokkoli stärkt die Abwehrkräfte, Verdauung, Augen, Haut und Nerven. Durch die Oxalsäure besteht allerdings das Risiko von Harnstein. Bei Überfütterung wirkt Brokkoli aufgasend, daher sollten große Mengen nur in Verbindung mit abwechslungsreichem Futter angeboten werden. Ein Vorteil: Brokkoli lässt sich gut im Garten anbauen.
Brombeeren
Brombeeren sollten eher selten verfüttert werden, die Blätter und Zweige gerne häufiger (auch getrocknet).
Champignons
Champignons in kleinen Mengen anbieten.
Chicorrée
Chicorrée ist kalorienarm und wirkt leicht harntreibend und säurebindend. Die Überfütterung kann zu Durchfall führen. Trotzdem kann es täglich angeboten werden, wenn welke äußere Blätter entfernt werden.
Chinakohl
Im Winter ist Chinakohl ein wichtiger Vitaminspender, er bläht als einzige Kohlart nicht auf. Der Chinakohl fördert die Verdauung und stärkt die Abwehrkräfte und kann täglich verfüttert werden. Eine Überfütterung kann zu Durchfall führen.
Eichblattsalat
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Eisbergsalat
Eisbergsalat wird immer wieder gerne genommen, sollte aber vorsichtig und in kleinen Mengen verfüttert werden, da sonst starke Blähungen und Durchfall drohen, ansonsten aber gute Verträglichkeit. Der Salat kann gut im Kühlschrank aufbewahrt werden, vor der Fütterung sollten welke Blätter entfernt werden.
Endivien
Endivien sind kalorienarm, wirken galle- und harntreibend, sowie appetitanregend und säurebindend. Endivien können täglich angeboten werden.
Erbsengrün
Erbsengrün kann täglich verfüttert werden.
Erdbeeren
Erdbeeren helfen bei Blutarmut und regen die Nierenproduktion an. Sie können mit Blättern ab und zu gereicht werden.
Feigen (frisch)
Frische Feigen wirken abführend. Die ganze Frucht kann verfüttert, aber nur maximal 2 Tage Kühlschrank aufbewahrt werden.
Fenchel zeigt eine positive Wirkung auf die Schleimhäute und erleichtert das Atmen bei Erkältungen. Außerdem fördert Fenchel die Milchproduktion bei stillenden Weibchen (auch in Teeform geeignet). Fenchel ist gut verdaulich und ein gutes Wintergemüse, es kann also täglich (Knolle und Grün) gereicht werden. Fenchel kann den Urin verfärben.
Feldsalat,
Rapunzel,
Nüssler
Feldsalat lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren, kann allerdings zu Blähungen und Durchfall führen, ansonsten aber gute Verträglichkeit.
Grünkohl, Braunkohl
Grünkohl eignet sich gut als Wintergemüse, sollte aber nicht all zu häufig verfüttert werden, da es zu Durchfall und Blähungen kommen kann.
Gurke, Schlangengurke, Salatgurke
Gurke wird meist gerne genommen und lässt sich gut im Garten anbauen. Der hohe Wassergehalt hilft nierenkranken Tieren. Dauerhaft große Mengen können jedoch zu Durchfall und Leberschädigungen führen. Täglich kleine Mengen sind aber empfehlenswert.
Hagebutten
Hagebutten können sowohl frisch (täglich) als auch getrocknet (als Leckerchen) angeboten werden.
Heidelbeeren
Heidelbeeren können täglich mit Blättern und Ästen verfüttert werden. Getrocknet helfen sie bei Durchfall.
Himbeeren
Himbeeren helfen bei Durchfall, die Blätter stärken die Gebärmutter, somit sind sie für trächtige Weibchen sehr geeignet. Sie sollten jedoch nur ab und zu angeboten werden.
Honigmelone
Honigmelone enthält viel Zucker, wird daher sehr gerne genommen. Sie wirkt harntreibend, kann allerdings zu Durchfall führen. Melonen allgemein sollte nur als Leckerchen gereicht werden. Empfehlenswert ist es, die Schale mit ein wenig Fruchtfleisch zu geben, kein ganzes Stück.
Johannisbeeren
Johannisbeeren können mit Blättern und Ästen, die Frucht allerdings eher selten, verfüttert werden.
Kamille
Bekanntlich hilft Kamille bei Verdauungsbeschwerden und Atemwegserkrankungen (auch als Tee). Getrocknet sollte sie nur in kleinen Mengen angeboten werden.
Kirschen
Die entsteinten Kirschen können als Leckerchen verfüttert werden. Keine Tollkirsche.
Kiwi
Kiwi hilft bei verschlucken Haaren, sollte aber nur wenig angeboten werden (vorher schälen).
Kohlrabi
Kohlrabi wirkt leicht blähend, die Knolle und Blätter können täglich, aber in kleinen Mengen angeboten werden.
Kopfsalat
Kopfsalat nur in geringen Mengen anbieten, es sei denn, er ist aus dem eigenen Garten.
Kürbis
Alle Kürbissorten, außer Zierkürbisse, können nach dem Schälen angeboten werden, sie werden aber nicht gerne genommen.
Mandarinen
Nachdem die Schale und die Kerne entfernt wurden, können Mandarinen als Leckerchen gereicht werden. Sie können die Haut reizen und den Urin ansäuern.
Mangold
Mangold wirkt krankheitsvorbeugend und hilft bei Darmträgheit und Nervosität. In kleinen Mengen verfüttern.
Möhren, Karotten
Das Kaninchengemüse schlechthin gibt Kraft, wirkt harntreibend, ist blutbildend und antibakteriell. Möhren können täglich (auch mit Grün) gereicht werden und eignen sich besonders als Wintergemüse. Sie lassen sich gut im Garten anbauen, sind gut verträglich und verfärben den Urin. Sie sollten ungewaschen aufbewahrt werden.
Möhrengrün, Karottengrün
Möhrengrün kann täglich gereicht werden.
Nektarinen
Sobald der Stein entfernt ist, können Nektarinen in kleinen Mengen angeboten werden.
Orangen
Nicht jedes Kaninchen mag Orangen. Da sie zu Hautreizungen und Urinansäuerung neigen, sollten sie nur selten in kleinen Mengen angeboten werden.
Paprika
Alle drei Paprikasorten können verfüttert werden, werden aber selten genommen. Der Stiel und die Kerne sollten vorher entfernt werden.
Pfirsich
Nachdem der Stein entfernt wurde, können Pfirsiche in kleinen Mengen verfüttert werden.
Pflaumen
Nachdem der Stein entfernt wurde, können Pflaumen in kleinen Mengen verfüttert werden.
Radieschen
Radieschen sind etwas scharf, daher werden sie oft nicht angenommen, die Blätter hingegen sehr. Da Radieschen bei großen Mengen zur Reizungen der Atemwege führen, sollten sie nur in kleinen Mengen gereicht werden.
Rettich und Blätter
Auch der Rettich ist etwas scharf, wird daher auch oft nicht angenommen. Nur in kleinen Mengen verfüttern.
Romana,
Romanosalat,
Lattich,
Römersalat
Romana kann in kleinen Mengen angeboten werden.
Romanesco
Die Überfütterung von Romanesco kann zu Durchfall und Blähungen führen, daher sollte es nur selten angeboten werden.
Rosenkohl
Rosenkohl wirkt leicht blähend, daher sollte es selten und in kleinen Mengen angeboten werden. Oft wird Rosenkohl aber nicht angenommen.
Rosinen
Rosinen sind kleine Dickmacher. Daher sollten sie nur ungeschwefelt als Leckerlie aus der Hand gereicht werden.
Rote Beete,
Randen
Auch getrocknet kann rote Beete angeboten werden. Sie wird in der Regel sehr gerne angenommen. Rote Beete enthält Krebsschutzstoffe. Nicht erschrecken, sie kann den Urin, den Kot und die Schnauze verfärben.
Rucola, Rauke
Rucola wird gerne genommen und kann im Garten angebaut werden. Er wirkt verdauungsfördernd und harntreibend.
Sellerie (Knollen- und Stauden-/Stangensellerie)
Sellerie ist ein Allrounder: Er wirkt harntreibend, blutbildend, hustenmildernd und entwässernd. Zudem regt er den Kreislauf und Stoffwechsel an und fördert die Säurebildung im Magen. Sellerie kann täglich (mit Grün) angeboten werden.
Spargel (grün und weiß)
Spargel ist auch für Kaninchen sehr gesund. Er ist sehr kalorienarm, unterstützt die Zellverjüngung, ist blutbildend und regt zur Hormonbildung an. Außerdem regt Spargel den Stoffwechsel und die Nierentätigkeit an und unterstützt die Leber- und Lungenfunktion. Spargel ist stark harntreibend und sollte nur in Verbindung mit viel frischem Wasser angeboten werden.
Steckrübe, Kohlrübe
Die Steckrübe eignet sich gut als Wintergemüse und kann täglich gereicht werden.
Schwarzwurzel
In kleinen Mengen wirkt die Schwarzwurzel harntreibend.
Tomaten
Tomaten werden nur selten genommen und können bei Überfütterung zu Durchfall führen. Wichtig ist, nur sehr reife Tomaten ohne Grün zu verfüttern, da die Pflanze giftig ist.
Topinambur
Die gesamte Topinambur-Pflanze (Knolle, Blätter und Blüten) kann täglich verfüttert werden. Sie fördert die Funktion der Muskeln und Nerven, ist fett- und kalorienarm und daher als Diätgemüse besonders geeignet. Topinambur stärkt die Darmflora und wird fast immer von den Kaninchen geliebt.
Trauben
Trauben regen die Nieren- und Darmtätigkeit an, wirken entschlackend und helfen gegen Harnsäureablagerungen. Trauben sollten nur als Leckerlie verfüttert werden.
Wassermelone
Wassermelonen enthalten viel Zucker, sollten daher nur selten in kleinen Mengen verfüttert werden. Bestenfalls gibt man den Kaninchen nur die Schale, an dem nur noch ein bisschen Fruchtfleisch ist. Ein ganzes Stück ist zu viel. Wassermelone kann bei großen Mengen zu Durchfall führen, wirkt aber auch harntreibend.
Weintrauben
Als Leckerlie ohne Kerne können Weintrauben gereicht werden. Sie wirken nieren- und darmfördernd, sowie entschlackend.
Wurzelpetersilie
Wurzelpetersilie eignet sich gut als Wintergemüse.
Zucchini
Zucchini werden nicht immer genommen. Sie sollten selten angeboten werden.
Zuckermais
Die Blätter können sowohl frisch als auch getrocknet verfüttert werden.
Zuckermelone
Siehe Honigmelone.
Zwetschgen
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Unverträgliches und giftiges Gemüse (Bitte nicht verfüttern!)


Frischfutter
Informationen
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Avocado
Avocado ist stark giftig.
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Bohnen
Bohnen sind giftig.
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Cherimoya
Kann zu schweren Verdauungsstörungen führen, wird daher als "unverträglich" eingestuft.
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Curuba
Curuba kann zu schweren Verdauungsstörungen führen, ist daher unverträglich.
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Erbsen
Erbsen sind unverträglich, da sie roh zu starken Blähungen führen können.
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Granatapfel
Granatäpfel sind unverträglich und können zu schweren Verdauungsstörungen führen.
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Guaven
Kann zu schweren Verdauungsstörungen führen, wird daher als "unverträglich" eingestuft.
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Kartoffeln
Kartoffeln enthalten schwer verdauliche Stärke, die grünen Stellen, die Triebe und das Grün sind giftig.
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Kumquat
Kumquat ist unverträglich und kann zu schweren Verdauungsstörungen führen.
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Linsen
Linsen sind unverträglich, sie führen roh zu Blähungen.
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Litchi
Litchis können zu schweren Verdauungsstörungen führen, sie sind unverträglich.
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Maiskolben
Maiskolben enthalten viel Stärke, sind also unverträglich und kalorienreich.
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Mango
Kann zu schweren Verdauungsstörungen führen, wird daher als "unverträglich" eingestuft.
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Mirabellen
Mirabellen können zu starkem Durchfall führen, sind daher unverträglich.
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Papaya
Kann zu schweren Verdauungsstörungen führen, ist daher unverträglich.
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Physalis
Physalis kann zu schweren Verdauungsstörungen führen, ist daher unverträglich.
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Porree
Porree kann starke Blähungen verursachen, ist daher für Kaninchen unverträglich.
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Rhabarber
Rhabarber wird als schwach giftig eingestuft.
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Rosenkohl
Führt bei Überfütterung zu starken Blähungen und Durchfall, ist daher unverträglich.
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Rotkohl
Rotkohl führt bei Überfütterung zu starken Blähungen und Durchfall, sollte daher nicht verfüttert werden.
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Schnittlauch
Schnittlauch ist unverträglich und führt zu starken Blähungen.
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Speisezwiebeln
Zwiebeln sind giftig.
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Weißkohl
Weißkohl führt bei Überfütterung zu starken Blähungen und Durchfall und ist damit unverträglich.
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Exotische Früchte
Die meisten exotischen Früchte sind giftig.
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Erreichbar unter kontakt@moehren-sind-orange.de




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