Heu


Autorin: Kathi





Heu ist die Alternative zur natürlichen Wiese. Viele Kaninchenhalter haben jedoch keine Möglichkeit rund um die Uhr den Kaninchen Wiese zu geben. Und auch wenn, sollte Heu immer zusätzlich angeboten werden. Es muss qualitativ hochwertig sein und immer zur Verfügung stehen. Unsinnig ist die Behauptung, Heu würde dick machen.

Durch Heu wird das empfindliche Verdauungssystem in Schwung gebracht und selbst durch die Trocknung enthält es noch viele Mineralien, Vitamine und andere Nährstoffe. Des Weiteren werden die ständig nachwachsenden Zähne natürlich abgenutzt. Allerdings liegen die Nährstoffe im Heu sehr komprimiert vor, sodass es zu Ablagerungen in den Organen kommen kann. Solange jedoch viele Frischfuttersorten angeboten werden, entsteht eher selten ein Problem.

Gutes Heu erkennst du an diesen Merkmalen:
  • grün, nicht gelb oder grau
  • hoher Rohfaseranteil
  • frischer und angenehmer Geruch, nicht muffig oder gar schimmelig
  • verschiedene Kräuter, Gräser und Blätter
  • dicke Stängel (zum besseren Zahnabrieb)
  • nicht fein oder staubig
  • nicht von chemisch behandelten Wiesen

  • Gutes Heu findest du zum Beispiel beim Bauern, auf Reiterhöfen oder im Internet
    (z. B. Scheunenlaedchen oder Heuandi). Legt man das Heu lose in das Gehege besteht die Gefahr der Verschmutzung, deswegen sollte es stets in Heuraufen aufbewahrt werden. Die Tiere sollten gut an das Heu gelangen aber nicht in die Raufe hineinhüpfen können, da sonst große Verletzungsgefahr besteht. Beschmutztes oder altes Heu muss aus dem Gehege entfernt werden, damit sich keine Krankheitserreger entwickeln können. Sind die Kaninchen sehr wählerisch, sollte die Qualität des Heus geprüft werden.





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