Körpersprache und Verhalten


Autorin: Kathi







Körpersprache

Männchen machen

Das Kaninchen zeigt damit Aufmerksamkeit und Neugier. Eventuell möchte es irgendwo hinein, heraus oder verschafft sich einfach eine bessere Sicht oder bettelt.

Schnüffeln

Das Kaninchen nimmt die Umgebung wahr und zeigt damit Neugier oder Aufregung.

Sich flach auf dem Boden drücken

Das Kaninchen unterwirft sich einem anderen Kaninchen oder hat Angst, oft folgt die Flucht ins sichere Versteck.

Totstellen mit heftiger Atmung und weit aufgerissenen Augen

Das Kaninchen versucht sich zu tarnen und unentdeckt zu bleiben.

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Vorsichtiges Anstupsen

Das Kaninchen begrüßt dich oder ein anderes Kaninchen und zeigt damit Sympathie.

Stoßen mit dem Kopf

Das Kaninchen möchte in Ruhe gelassen werden oder sich eine bessere Sicht verschaffen. Schiebt es mit dem Mäulchen die Hand weg, heißt dies, dass es jetzt wirklich genug hat.

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Lecken

Das Lecken zeigt Zuneigung zum Gegenüber, untereinander dient es auch zur Fellpflege.

Entspannte Sitzhaltung mit angelegten Ohren, entspanntes Hocken

Das Kaninchen möchte sich ausruhen oder dösen. Es sollte nun nicht gestört werden.

Langgestreckte Liegeposition

Das Kaninchen entspannt sich und sollte jetzt nicht gestört werden. Manche Kaninchen legen oder werfen sich dabei auch auf die Seite und stecken alle Viere von sich, damit zeigt das Kaninchen, dass es sich sehr wohl und sicher fühlt. Es möchte jetzt schlafen.

Sich wälzen


Wenn das Kaninchen sich wälzt, zeigt es damit hohes Wohlbefinden
Luftsprünge, Tanzen in der Luft, Hakenschlagen, seltenes Kopfschütteln

Das Kaninchen spielt, ist übermütig oder hat seine "5 Minuten", es fühlt sich wohl. Häufiges Kopfschütteln kann auf eine Krankheit hinweisen!

Nasenblinzeln (außer bei Hitze oder Krankheit)

Das Kaninchen ist aufgeregt und nimmt seine Umgebung wahr.

Räkeln, Strecken und Gähnen

Auch Kaninchen gähnen und strecken sich nach einer Ruhepause.

Stampfen und Klopfen mit den Hinterläufen

Das Kaninchen wittert Gefahr, ist wütend oder verschreckt. So kann es seine Artgenossen ober- und unterirdisch vor Gefahr warnen.

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Gegenstände hin- und herschieben

Das Kaninchen möchte seinen Wohnraum selbst gestalten, es kann jedoch auch ein Ausdruck der Langeweile sein. Geschobener Futternapf kann Hunger bedeuten.

Scharren und Buddeln

Natürlicher Trieb der Kaninchen, es versucht sich eine Höhle zu schaffen. Kaninchen sollten diesen Trieb sowohl in Innen- als auch in Außenhaltung immer ausleben können.

Umkreisen der Füße

Inklusive Beißen ist dies ein sexuelles Verhalten, das Kaninchen wirbt um dich. Weitere Kreise ohne Beißen bedeuten, dass das Kaninchen dich mag und begrüßt.

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Beißen beim Füttern

Das Kaninchen ist so hungrig, dass es den Finger mit dem Futter verwechselt oder es verteidigt sein Futter. Bei einer allgemeinen erhöhten Aggressivität sollte dringend die Ursache für das Unwohlbefinden gefunden werden.

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Kinnreiben

Am Kinn des Kaninchen befinden sich die Ausgänge der Duftdrüsen, somit markiert es Gegenstände, die ihm gehören bzw. zu seinem Revier.

Urin verspritzen

Besitzanspruch an das Revier oder an ein rangniedriges Tier. Es kann auch sein, dass das Kaninchen stinkesauer ist.

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Blinddarmkot fressen

Das Kaninchen nimmt lebenswichtiges Vitamin B mit dem Blinddarmkot auf. Es darf nicht davon abgehalten werden.

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Revierkot

Setzt das Kaninchen Kot nicht auf einen Haufen, sondern vereinzelt ab, so begrenzt es sein Revier.

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Spielen

Kaninchen lieben es, Dinge hin- und herzuschieben, zu rennen, buddeln oder irgendwo hoch- und runterzuspringen.
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Angespannte Körperhaltung mit steil nach oben gerichtetem Schwänzchen (Blume)

Das Kaninchen steckt sich dabei nach vorne und zeigt Aufregung und Neugier. Werden nun die Ohren angelegt, folgt meist ein Angriff.
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Fell ausreißen

Wahrscheinlich ist das Weibchen trächtig
oder scheinträchtig.
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Scheinschwangerschaft / Scheinträchtigkeit

Das Kaninchen reißt sich Fell heraus und baut ein Nest, eine Scheinträchtigkeit ist bei Weibchen nicht ungewöhnlich, jedoch sollte beim wiederholtem Auftreten die Kastration erfolgen. Mehr dazu...
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Putzen

Das Kaninchen betreibt Fellpflege, dies geschieht öfter am Tag und sehr ausführlich. Oft säubern Kaninchen sich auch gegenseitig.




Lautsprache

Fiepen
Mit diesem sehr leisen Geräusch möchte das Kaninchen ausdrücken, dass es in Ruhe gelassen werden möchte. Welpen fiepen nach der Mutter aus Angst oder Hunger.

Brummen
Leises Brummen steht für Paarungsbereitschaft und Werbung.

Leises Fauchen
Leises Fauchen steht für Unmut.

Scharfes Fauchen, Grunzen und lautes Knurren
Das Kaninchen ist verärgert, wütend oder genervt, es könnte angreifen.

Leises Zähnemahlen
Mahlt das Kaninchen leise mit den Zähnen ist es sehr zufrieden.

Lautes Zähneknirschen
Das Kaninchen hat starke Schmerzen.

Schriller Schrei
Das Kaninchen leidet Todesangst, hat sehr starke Schmerzen oder liegt sogar im Sterben.






Gerne unterstützt dich das kompetente Möhren sind orange-Team
bei Fragen und Problemen rund um die Kaninchenhaltung.
Erreichbar unter kontakt@moehren-sind-orange.de




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