Zwangsfütterung beim Kaninchen


Autorin: Kim Rieger







Nach Operationen oder durch Krankheit kann es notwendig sein, das Kaninchen mit Zwangsfütterungen zu ernähren, da es zum kurz- aber auch langzeitigen Einstellen der selbstständigen Futteraufnahme kommen kann. Sollte dies der Fall sein ist es empfehlenswert kleinere Mengen, mehrmals täglich, dem Kaninchen zu verabreichen. Es gibt diverse, unterschiedliche Päppelfuttersorten, welche alle ihr Für und Wider haben. So zum Beispiel Herbi care plus, Dental Aid oder auch Critical Care. Zusätzlich kann auch mit püriertem Gemüse oder Babybrei (hier unbedingt ohne Zucker und zusätzliche Stoffe) gepäppelt werden.

Wichtig und unbedingt zu beachten beim eigentlichen Päppelvorgang ist, dass die Tiere nicht mit dem Kopf nach oben gefüttert werden dürfen, da es hierbei zum Verschlucken kommen kann, was für das Kaninchen lebensbedrohlich enden kann. Bewehrte Methoden dem Kaninchen das Zwangsfutter zu verabreichen sind:
  • Das Tier auf den Schoß zu setzen und seitlich mit der Spritze zu füttern
  • Das Tier vor sich zu setzen und von vorne zu füttern

  • Zum Päppeln sind normale Spritzen ungeeignet, da der Konus zu eng ist und der dickflüssige Futterbrei dort nicht durchgelangen kann. Das Füttern mit einer 1ml-Spritze, wo der Konus abgeschnitten wird, ist die leichteste Methode. Größere Spritzen haben meist einen zu kurzen Konus, sodass die Zwangsfütterung schwierig wird.



    Gerne unterstützt dich das kompetente Möhren sind orange-Team
    bei Fragen und Problemen rund um die Kaninchenhaltung.
    Erreichbar unter kontakt@moehren-sind-orange.de




    Zurück